Death Valley – Wüsten Kaliforniens
Etwa ein Drittel der Fläche Kaliforniens wird von einer Wüstenlandschaft eingenommen. Die Wüsten Kaliforniens werden dabei in drei Wüstengebiete unterteilt: Das Great Basin, das von Nevada bis zum Owens Valley (östlich der Sierra Nevada) reicht, ist aufgrund der Höhenlage die relativ uninteressanteste der drei Wüstengebiete. Südlich davon und östlich von Los Angeles verspricht die Mojave-Wüste schon mehr Abwechslung, mit dem Death Valley als einer der bemerkenswertesten Orte auf der Welt. Der Joshua-Tree-Nationalpark als Schnittstelle zwischen zwei Wüsten ist zwar nicht ganz so spektakulär, aber ebenfalls beeindruckend.
Spektakuläre Kontraste in den kalifornischen Wüsten
Die meisten Kalifornienurlauber haben nur ein Interesse, wenn es um die Wüste geht - so schnell wie möglich dort herauszukommen, um über die Interstate 10 nach Phoenix in Arizona oder über die Interstate 15 nach Las Vegas in Nevada zu gelangen. Auf den ersten Blick haben sie Recht, denn entlang der Interstates ist die Wüste jenes nackte Ödland, wie man es sich vorstellt. Über den Asphalt, auf den wie an der Schnur gezogenen Interstates, flimmert die klare Luft immer leicht über den ausgedorrten Boden, während am stets tiefblauen Himmel die Sonne erbarmungslos herunterbrennt. Im Sommer glaubt man beim Herausstrecken der Hand aus dem fahrenden Auto, dass ein heißer Föhn im Abstand von fünf Zentimetern die Hand anbläst. Streckenweise gedeihen nur die weit verbreiteten Kreosotbüsche, deren giftige Wurzeln alle umliegenden Pflanzen töten, die ihnen die geringe, lebensspendenden Feuchtigkeit streitig machen können.
Doch beim näheren Hinsehen gestalten sich einige Landstriche der Wüsten besonders eindrucksvoll: Dünen mit goldgelben Sand, die sich bis zum Horizont fortsetzen, Salzebenen und von Palmen übersäte Oasen. Am Rande des Joshua-Tree-Nationalparks entwickelten sich Oasenstädte im Coachella Valley - die bekannteste davon ist Palm Springs.
Attraktionen in den kalifornischen Wüsten
- Attraktionen im Death Valley
- Joshua-Tree-Nationalpark
- Informationen zu Palm Springs
- Informationen zum Death-Valley-Nationalpark
- Wetter Death Valley & Joshua Tree
- Hotels rund ums Death Valley
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- Links zu Kaliforniens Wüsten
Wichtige Regeln für den Wüstenbesuch in Kalifornien
Die beste Reisezeit, um die Wüsten Kaliforniens zu besuchen, ist von Oktober bis April, so dass man im Sommer der gnadenlos sengenden Sonne entgehen kann. Alle, die die Wüsten in Kalifornien und den benachbarten Bundesstaaten besuchen möchten, sollten unbedingt einige Verhaltensregeln beherzigen:
- Das Tragen eines Hutes mit Rand (eine Baseballkappe genügt natürlich auch) und ein weißes T-Shirt sind die zwei wichtigsten Kleidungsregeln, um sich vor einem Hitzschlag zu schützen.
- Ziehen Sie Turnschuhe mit Socken oder Wanderschuhe an - tragen Sie auf keinen Fall Sandalen und gehen Sie niemals barfuss.
- Für jeden Mitfahrer sollten mindestens vier Liter Wasser mitgenommen werden.
- Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor auftragen.
- Bei den lang gezogenen Wüstenstrecken sollte man unbedingt das Licht einschalten, da bei der flimmernden Luft das Fahrzeug vom Gegenverkehr möglicherweise nicht rechtzeitig erkannt werden kann.
- Bei einer Autopanne in menschenleeren Gebieten sollten die Motorhaube und die Kofferraumklappe geöffnet werden. Das signalisiert der Hubschrauberpatrouille - auch den anderen Verkehrsteilnehmer - dass jemand eine Panne hat. Das defekte Auto sollte unter keinen Umständen verlassen werden, da Einzelpersonen nur schwer in der fast unendlichen Weite und von oben auszumachen sind.

