Painted Ladies

Wie die Golden Gate Bridge oder die Cable Cars zu San Francisco gehören, so gehören auch die viktorianischen Holzhäuser zu San Francisco. Die schmalen Holzhäuser zeichnen sich durch ihre Türmchen, Bögen und Schnörkel aus. Für den Betrachter der Häuser ist die ungewöhnliche Farbenpracht der Häuser das Auffälligste. Deshalb bekamen sie auch den Beinamen Painted Ladies.

Farbenprächtige Häuser in San Francisco

Am Ende des 19. Jahrhunderts konnten die Holzhäuser als Fertighäuser über Versandfirmen für einen Preis zwischen 800 und 5.000 Dollar gekauft werden. Von da an konnte sich der Mittelstand den Traum von einem schmucken Eigenheim verwirklichen. Leider wurden viele viktorianische Holzhäuser beim Brand von 1906, ausgelöst vom starken Erdbeben, zerstört. Über 14.000 dieser schönen Häuser überstanden den Brand und knapp die Hälfte davon sind komplett restauriert. Die schönsten Holzhäuser sind in den Parallelstraßen zur Haight Street und in der Capp Street zwischen der 22nd und 23nd Street zu finden. Die meistfotografierten Painted Ladies liegen am Alamo Square.

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