USA Westküsten-Rundreise über 3 Wochen: Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Die USA sind riesig und haben viel zu bieten. Eine Rundreise an der Westküste ist eine spannende Entdeckungsreise, um Land und Leute kennenzulernen. Ihre Westküsten-Rundreise können Sie entweder ganz alleine planen oder Sie nehmen dafür einen spezialisierten Reiseveranstalter in Anspruch. In der Regel führt eine Westküsten-Rundreise zu den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Nevada und Utah.

In Kalifornien mobil unterwegs mit Mietwagen, Wohnmobil, Kreuzfahrtschiff und Motorrad



In Kalifornien mobil unterwegs mit Mietwagen, Wohnmobil, Kreuzfahrtschiff und Motorrad

Spektakulärer Start der dreiwöchigen Rundreise: San Francisco

Am Anfang Ihrer dreiwöchigen Rundreise entlang der Westküste besuchen Sie die Metropole San Francisco. Sie zählt zu den spektakulärsten Städten der Westküste und verkörpert wie keine andere Stadt der USA den American Way of Life. Seit der Hippiebewegung entwickelte sie sich als Kaliforniens Anlaufpunkt für Künstler, Alternative und Aussteiger. Berühmt ist San Francisco für ihre beeindruckende Küste und die dunkelrote Golden Gate Bridge sowie der viktorianischen Architektur mit den historischen Häusern der Painted Ladies. Interessant sind außerdem die traditionellen Cable Cars, die klingelnd und ratternd zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach Chinatown, zum Golden Gate Park, Union Square und Fisherman's Wharf fahren. Besuchen Sie die vorgelagerte Gefängnisinsel Alcatraz oder unternehmen Sie mit dem Mietwagen einen Ausflug in Kaliforniens Weinanbaugebiet Sonoma Valley.

Die Golden Gate Bridge ist DAS Wahrzeichen Kaliforniens. Sie steht nicht nur sinnbildlich für einen Brückenschlag zwischen verschiedenen Welten, sondern verbindet das städtische mit dem ländlichen Kalifornien. – © JFL Photography – fotolia.com

Kurze Videos zu USA-Westküsten-Rundreisen







Vom 17-Mile Drive nach Pismo Beach

Am vierten Tag Ihrer 3 Wochen langen Westküsten-Rundreise durch Kalifornien fahren Sie mit dem Mietwagen über den Highway Nr. 1 bis Monterey. Dort beginnt Kaliforniens berühmter 17-Mile Drive, der von Pacific Grove über Pebble Beach um die Monterey-Halbinsel bis nach Carmel führt. An Rande des Scenic-Driveways befinden sich die besten Golfplätze der Westküste und prächtige Anwesen prominenter Bürger Kaliforniens. Die Hauptattraktion der Küstenstraße ist eine 200 Jahre alte Zypresse, die auf einem Felsen thront. Am Bird Rock und Seal Rock tummeln sich neben Seelöwen und Seehunden Pelikane und Kormorane. Für Motorräder ist die mautpflichtige Privatstraße tabu. Pismo Beach verfügt über einen 37 km langen Sandstrand, an dem im Sommer Pelikane leben. Er ist der einzige Strand Kaliforniens, den Sie mit dem Mietwagen befahren dürfen.

Die Monterey-Halbinsel bietet nicht nur luxuriöse Anwesen und viele Golfplätze in traumhafter Lage. – © photogolfer – fotolia.com

Los Angeles bietet mehr als nur Hollywood

Ein Abstecher zur Metropole Los Angeles darf auf Ihrer dreiwöchigen Rundreise an der Westküste Kaliforniens nicht fehlen. Besuchen Sie Hollywood mit den Universal Studios und den berühmten Walk of Fame. Wandeln Sie auf den Spuren vergangener Stars und Filmemacher und schauen Sie hinter die Kulissen der bekanntesten Studios der USA. Fahren Sie mit dem Mietwagen oder Motorrad entlang der Westküste nach Kaliforniens Long Island oder an den palmengesäumten Sandstrand von Santa Monica oder Malibu, um ein Bad zu genießen oder einem bekannten Rockstar oder Schriftsteller über den Weg zu laufen. Besonders beliebt ist Venice Beach, an dessen Promenade Maler, Musiker und Artisten anzutreffen sind. Einen Besuch wert sind der Freizeitpark Disneyland und der Griffith Park mit Planetarium, Observatorium und Zoo.

Los Angeles ist DIE Metropole im Westen der USA. – © chones – fotolia.com

San Diego zeigt Südkaliforniens beste Seiten

San Diego ist die nächste Station der 21 Tage langen Rundreise an Kaliforniens Westküste. Die zweitgrößte Stadt Kaliforniens im Orange County gilt durch ihre langen reizvollen Sandstrände und der optimalen Wellen als Hochburg für Surfer. Beliebte Strände sind Mission Beach, La Jolla und Pacific Beach. Sie verfügen über kilometerlange feinsandige Strände, die von hohen Palmen gesäumt sind. Weitere ruhige Strände befinden sich an dem eindrucksvollsten Scenic Drive der Westküste, den Sie am besten mit dem Motorrad erkunden. Laufen Sie durch den herrlichen Balboa Park, durch San Diegos Zoo oder durch den Safari Park. Sehenswert sind auch das Gaslamp Quartier, Seaport Village und die Old Town. Zum benachbarten Mexiko fahren Sie mit dem Bus, da Sie nicht mit dem Mietwagen einreisen dürfen.

San Diego bietet das Beste Kaliforniens. – © cphotos100 – fotolia.com

Glitzernde Metropole Las Vegas

Weiter geht es auf der Rundreise in den Westen der USA in die glitzernde Metropole Las Vegas, die einzigartig auf der Welt ist. Kaum eine andere Stadt erstrahlt mit Anbruch der Dunkelheit wie die Spielerstadt, die aufgrund ihrer Lage inmitten der Wüste Nevadas und ihrer spektakulären Lichtershows bis in den Weltraum zu sehen ist. Neben den zahlreichen Casinos, die zum größten Teil am Las Vegas Strip beheimatet sind, bietet Las Vegas Shows, bei denen bekannte Künstler wie David Copperfield und Musiker wie Elvis und Frank Sinatra aufgetreten sind. Bekannt ist die Stadt im Westen der USA zudem für schnelle Eheschließungen, die durch die unkomplizierten Gesetze Nevadas möglich sind. Sehenswertes bieten einige interessante Museen, wie das Imperial Palace Automuseum, das historische Autos aus der Vorkriegszeit ausstellt.

Las Vegas hat auch bei Tageslicht seine Reize. – © f11photo – fotolia.com

Über die Route 66 nach Williams

Nachdem Sie Las Vegas verlassen haben, geht es mit dem Bus, Mietwagen oder Wohnmobil weiter auf Ihrer 3 Wochen langen Rundreise an der Westküste. Das nächste Ziel ist die Kleinstadt Williams, die über ein Teilstück der berühmten Route 66 zu erreichen ist. Zunächst überqueren Sie den Hoover-Damm, der südöstlich von Las Vegas liegt. Er versorgt Nevada, Arizona und Kalifornien mit Wasser und Strom. Neben dem Staudamm befindet sich die 270 m hohe Colorado-River-Bogenbrücke. Über einen gut erhaltenen Abschnitt der legendären Route 66 führt die Rundreise weiter vorbei an einer alten Tankstelle in Hackberry und an Lilos Café im Westen der Ortschaft Seligman. In Williams gibt es historische Hotels und bunte Häuserzeilen, die aus der Glanzzeit der berühmten Straße stammen.

Durch den Grand Canyon zur Stadt Page

Der Grand Canyon ist eines der größten Naturwunder und versetzt die Besucher immer wieder ins Erstaunen. – © Maygutyak – fotolia.com

Zu den bedeutendsten Naturwundern zählt der Grand Canyon im Westen der USA, dessen Besuch zum Pflichtprogramm jeder Westküsten-Rundreise gehört. Er wurde im Laufe von Millionen Jahren durch den Colorado River geformt, der sich mit einer sagenhaften Tiefe von bis zu 1.600 m durch die verschiedenen Gesteinsschichten gegraben hat. Von verschiedenen Aussichtspunkten bieten sich spektakuläre Panoramen über die gewaltige Schlucht. Per Bus, Mietwagen, Motorrad oder Wohnmobil geht es weiter bis zum Horseshoe Bend, einer hufeisenförmigen Windung des Colorado Rivers. Sie liegt in einer 300 m tiefen, steil abfallenden Schlucht kurz vor der Stadt Page. Die Stadt befindet sich am Lake Powell, der durch den Colorado River aufgestaut und mit über 3.000 km Küstenlinie zu einem der größten Wassersportgebiete im Westen der Staaten wurde.

Antelope Canyon und Monument Valley mit atemberaubenden Naturschönheiten

Wilder Westen im Monument Valley. – © aiisha – fotolia.com

In der Nähe des Lake Powell liegt der Antelope Canyon, den Sie im Zuge Ihrer Westküsten-Rundreise unbedingt besichtigen sollten. Seine wellenförmig verlaufenden rauen Wände erscheinen wie Sandpapier und schimmern durch die einfallenden Sonnenstrahlen magisch in allen Rot- und Brauntönen, sodass der Canyon ein beliebtes Motiv bei Fotografen ist. Während sein unterer Teil sehr eng und unbequem zu besteigen ist, kann der nördliche Teil mit Booten befahren werden. Weiter in Richtung Moab führt die Rundreise zum filmreifen Monument Valley, das mit seinen rotbraunen monumentalen Tafelbergen einzigartig auf der Welt ist. Es befindet sich auf dem Coloradoplateau an der Grenze zu Utah und Arizona und ist ein Indianergebiet, das als Kulisse für Werbespots und zahlreiche Westernfilme diente.

Nationalpark Bryce Canyon bietet farbige Felspyramiden

In einer Entfernung von 250 km liegt der Nationalpark des Bryce Canyon im Bundesstaat Utah, den Sie im Rahmen Ihrer Westküsten-Rundreise besuchen können. Er befindet sich am Rande eines wüstenartigen Plateaus mit einer Höhe von 2.400 bis 2.700 m und wirkt mit seinen dicht aneinander stehenden Sedimentgesteinen wie ein natürliches überdimensionales Amphitheater. Die bizarren Felsformationen entstanden durch Erosion und wechseln ihre Farbe von Weiß zu verschiedenen Rottönen. Sie werden als Hoodoos bezeichnet und sehen aus wie schmale turmartige Pyramiden. Zu besichtigen sind sie von verschiedenen Aussichtspunkten, die sich am 29 km langen Scenic Drive befinden.

Genießen Sie die farbenprächtige Landschaft im Bryce-Canyon-Nationalpark. – © lucky_photo – fotolia.com

Schluchtenreiche Landschaft im Zion-Nationalpark

Nach einer Anfahrt von 140 km, die Sie durch eine herrliche atemberaubende Naturlandschaft führt, erreichen Sie auf Ihrer Westküsten-Rundreise den Zion-Nationalpark. Er befindet sich im Bundesstaat Utah an der Grenze zu Arizona zwischen der Mojavewüste, dem Coloradoplateau und dem Great Basin und besticht mit Naturwundern wie smaragdgrünen Wassertümpeln, sprudelnden Quellen und rauschenden Wasserfällen. In hängenden Gärten, versteinerten Wäldern und Wüstensümpfen gibt es eine vielfältige Flora und Fauna von unbeschreiblicher Schönheit zu bewundern. Über Wanderpfade ist der Slot-Canyon der Narrows zu begehen, der durch eine enge Schlucht führt. Sehenswert sind zudem der Canyon Overlook, der Weeping Rock und der Kolob Arch, der mit fast 100 qm einen der weltweit größten Gesteinsbögen darstellt.

Downtown Las Vegas und die Fremont Street

Nachdem Sie die einzigartigen Naturwunder in den Nationalparks in den westlichen Bundesstaaten besichtigt haben, geht Ihre 3 Wochen lange Rundreise zurück nach Las Vegas. Dieses Mal führt Sie die Rundreise nicht an den Strip, sondern in die Fremont Street und das nostalgische Downtown. Die Fremont Street befindet sich in der Altstadt und ist ein typisches Wohnviertel, in dem Prominente und Künstler wie Siegfried und Roy wohnen.

Auf der wahrscheinlich weltweit größten LED-Großbildwand ist die Fremont Street Experience zu betrachten, welche die Straße zum Teil dachförmig überspannt. Auf der LED-Anzeigetafel sind regelmäßig Shows zu betrachten, die auch durch Bühnenvorstellungen ergänzt werden. Auf der Straße reihen sich neben zahlreichen Bars die bekanntesten Hotels der Stadt mit dem Golden Gate Hotel, dem Golden Nugget und Themenhotels aneinander, in denen die Sphinx, der Eiffelturm oder New Yorks Freiheitsstatue und Brooklyn Bridge zu sehen sind.

Durch das faszinierende Death Valley

Ein Besuch des Death Valley darf bei einer dreiwöchigen Rundreise durch Kalifornien nicht fehlen. – © Maygutyak – fotolia.com

Weiter geht Ihre Westküsten-Rundreise zu dem 590 km entfernten Mammoth Lakes in Kalifornien. Auf der Fahrt dorthin durchqueren Sie das Death Valley, das berüchtigte Tal des Todes, das in der Mojavewüste liegt und zu den trockensten und heißesten Nationalparks der USA zählt. Es entstand neben dem Panamint Valley vor einigen Millionen Jahren und war einst Teil des Meeres. Zum Sterben ist das Tal bei Weitem nicht geeignet, da es durch die verschiedensten Farben mit zahlreichen Erdtönen sowie bizarren Gebirgsketten mit Canyons, Sanddünen und Salzwüsten eher zum Träumen verleitet. Hinzu kommen eine einzigartige wechselnde Flora mit mehr als 1.000 Pflanzen und eine artenreiche Tierwelt mit einer unzähligen Menge an Vogelarten, Säugetieren, Reptilien und Amphibien.

Riesenmammutbäume im Yosemite-Nationalpark

Oberhalb des Death Valleys liegt mit dem Yosemite-Nationalpark Nordamerikas erster offizieller Nationalpark. Es ist ein 3.080 qm großer Gebirgspark in der zentralen Sierra Nevada, den der ehemalige Präsident Abraham Lincoln 1864 zum Schutzgebiet erklärte. Gletscher formten die bewaldeten Talböden im Yosemite Valley, die im Herzen des Nationalparks liegen und von hohen Granitwänden gesäumt sind, die sich zum Teil über 1.000 m senkrecht zum Himmel erheben. Von oben stürzen aus über 700 m Höhe tosende Wasserfälle ins Tal hinab, die sich in einen der zahlreichen Flussläufe und Seen ergießen. Zu bestaunen sind zudem die typischen Riesenmammutbäume in der Mariposa Grove. Der älteste Riesenmammutbaum ist 2.700 Jahre alt.

Der Yosemite-Nationalpark ist der Inbegriff eines Nationalparks und beeindruckt mit spektakulären Naturerlebnissen. – © JFL Photography – fotolia.com

Pacifica als Endpunkt der Westküsten-Rundreise

Die malerische Stadt Pacifica liegt an der Steilküste der berühmten California State Route 1, welche die Stadt im Norden mit der San Francisco Bay Area verbindet. Pacifica ist die letzte Station auf Ihrer 3 Wochen langen Rundreise entlang der Westküste. Nach erlebnisreichen 21 Tagen nehmen Sie bald Abschied von Kalifornien. Doch zuvor genießen Sie einen Tag in dem Naherholungsgebiet der San Francisco Bay Area, die zudem Wohnort für Pendler aus der Region ist und insbesondere von Wellenreitern und Surfern geschätzt wird. Geübte Surfer bevorzugen den Rockaway Beach und den Linda Mar Beach, während Surfanfänger zum Pacifica State Beach gehen, an dem oft Grauwale zu beobachten sind. Unternehmen Sie einen Spaziergang auf dem Devil's Slide Trail, der oberhalb der Klippen verläuft und eine spektakuläre Aussicht auf die kalifornische Küste bietet.

Vorteile der individuellen Reiseplanung

Eine individuelle Planung Ihrer Westküsten-Rundreise hat den Vorteil, dass Sie genau bestimmen können, wohin die Reise gehen soll, welche Sehenswürdigkeiten und Landschaften sowie Nationalparks Sie sehen möchten und welche Airline Sie bevorzugen. Sie bestimmen das von Ihnen favorisierte Fahrzeug und legen den genauen Verlauf einer Rundreise sowie die Zwischenstopps und natürlich den Tag der Hin- und Rückfahrt fest. Die Reiseplanung über drei Wochen auf eigene Faust eignet sich vor allem für solche Reisende, die zusammen verreisen, schon über viel Reiseerfahrung verfügen und das Abenteuer und Spontane lieben.

Eine USA-Westküsten-Rundreise über 3 Wochen ist fast zu kurz, um die Westküste vollkommen zu entdecken. Westküsten-Reisende kehren immer wieder gerne zurück... – © Alexander Demyanenko – fotolia.com

Vorteile einer Reiseplanung durch den Reiseveranstalter

Eine komplett geplante Westküsten-Rundreise durch einen Reiseveranstalter hat den Vorteil, dass sich die Reisenden um nichts kümmern müssen, da die einzelnen Etappen einer Westküsten-Rundreise mit Zwischenstopps, Hotels, Fluggesellschaften, Mietfahrzeugen und Reisezeit vorgegeben sind. Diese Art der Reisegestaltung eignet sich hervorragend für Touristen, die zum ersten Male eine Rundreise nach Nordamerika unternehmen und nicht so recht wissen, wohin es genau gehen soll.

Für Singles und ältere Urlauber eignet sich eine solche Westküsten-Rundreise besonders gut, weil sie sicher gehen können, dass sie in einer geselligen Gruppe reisen, sodass keine Langeweile aufkommt. Das Preis- und Leistungsverhältnis eines geplanten Westküsten-Urlaubs ist zudem vorteilhafter, da der Reiseveranstalter günstiger kalkulieren kann.

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